Oberbösa

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Kyffhäuserkreis

Oberbösa

Oberbösa liegt auf einer Hochebene an der Südabdachung der Hainleite, direkt am nördlichen Rand des Thüringer Beckens. Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Greußen und umschließt das Klostergut Bonnrode im Norden. Umgebende Orte sind Hachelbich, Göllingen, Seega, Günserode, Bilzingsleben, Frömmstedt, Niederbösa und Trebra. Die Gemeinde ist im Einzugsgebiet des Wirbelbachs, eines Zuflusses der Wipper, gelegen. Oberbösa wird erstmals 786 als Bysaho urkundlich erwähnt. In der Bronzezeit fanden sich Grabhütten und Bronzen in der Region. Die Pest vernichtete 1611 188 Einwohner. Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Weißensee und wurde 1816 dem Landkreis Weißensee zugeordnet. Mit der DDR-Kreisreform 1952 wurde Oberbösa in den Kreis Sondershausen eingegliedert. Seit 2007 organisiert der Verein KULTURdurst.Oberbösa e. V. kulturelle Veranstaltungen in der „Festspielscheune“. Oberbösa ist bekannt für die historische Grabanlage mit 78 Gebeinen und Tierknochen sowie die große Glocke aus dem Jahr 1431. Das Klostergut Bonnrode, das 983 erstmals erwähnt wurde, beherbergt ein Benediktiner-Nonnenkloster. Heute wird es vom Verein Klostergut Bonnrode e. V. bewirtschaftet und dient als kulturelles Denkmal. Wanderer und Nordic-Walker schätzen die umliegende Waldregion. Auf dem Kuhberg stand ein Signalturm bis in die 1970er Jahre.

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Einwohner
301
Fläche
11,99 km²
Seehöhe
240 m
Bezirk
Kyffhäuserkreis

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