📷 Image: Wikimedia Commons
Gickelsberg
Berg in Tschechien
Der Gickelsberg ist ein Berg im Westen des Isergebirges, fünf Kilometer nördlich von Chrastava. Er liegt im Grenzgebiet zwischen Tschechien und Polen, mit dem Gipfel auf böhmischem Gebiet. Östlich und südöstlich erheben sich weitere Berge, und im Osten entspringen mehrere Bäche. Auf polnischer Seite umgeben ihn Ortschaften wie Jasna Góra und Markocice, auf tschechischer Seite Vysoký und Dolní Vítkov. Der Berg war historisch ein beliebtes Ausflugsziel aufgrund seiner Aussicht über das Zittauer Becken und das Neißetal. Kaiser Joseph II. ritt 1774 auf den Berg. Auf dem Gipfel stand eine Schutzhütte, die 1866 von Preußen zerstört wurde. 1872 wurde eine neue Wirtschaft errichtet, die bis 1948 als Touristenattraktion diente. Die Grenze nach dem Zweiten Weltkrieg beendete den Grenztourismus. Auf dem Gipfel befindet sich ein Basaltstock mit horizontal gelagerten Säulen. Daneben steht eine hölzerne Plattform für Vogelbeobachtung mit weitem Blick über das Tal. Ein regengeschützter Pavillon und ein Lagerfeuerplatz ergänzen die Sehenswürdigkeiten. Die Umgebung umfasst das Tal der Lausitzer Neiße sowie das Jeschkengebirge und das Zittauer Gebirge.
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- Art
- Berg, Hügel
- Ort
- Chrastava
- Seehöhe
- 569 m
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