Komenda Býčkovice
Kloster in Tschechien
Die Komenda Býčkovice war eine Kommandantur des Deutschen Ritterordens und existierte von 1253 bis 1417. Sie wurde 1282 von dem Orden erworben und entwickelte sich zu einem zentralen Wirtschaftszentrum mit einer gut organisierten Landwirtschaft. Die Komenda lag im Raum zwischen den Adressen 46, 47 und 28 sowie bei Hausnummer 73, wo Reste einer Burg aus dem 16. Jahrhundert erhalten sind. Der Areal umfasste auch die alte Schule, die einst die Kirche der Komenda war, und die Ruine des Heiligen Havla-Kirchens. Die Komenda war bekannt für ihre wirtschaftliche Stärke, wobei etwa 50 Goldgroschen jährlich erzielt wurden. Zudem wurden große Mengen Vieh gezüchtet, darunter 53 Kühe, 568 Schafe und 29 Pferde. Die Komenda war auch für ihre Weinbauflächen bekannt, die andere Komenden versorgten. Die Komenda wurde 1409 durch den König Václav IV. eingestellt und blieb bis zu den Husarenkriegen in der Zastave. Im Areal der Komenda befanden sich ein Kirchhof, eine alte Kirche und Reste der Burg aus dem 16. Jahrhundert. Die Ruine der Kirche des Heiligen Havla wurde 1834–1835 abgerissen, doch ihre westliche Wand blieb in der Friedhofswand östlich der barocken Pfarrkirche erhalten. Architektonische Elemente wurden auch bei den Fundamentgrabungen der Häuser 46 und 47 entdeckt.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Býčkovice
- Erbaut
- 1253
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