📷 Image: Wikimedia Commons
Rosebusch Verlassenschaften
Kunst- und Erinnerungsort in Hannover-Ahlem
Die Rosebusch Verlassenschaften sind ein Kunstmuseum und ein Kunstort im Stadtteil Ahlem von Hannover. Sie liegen in der Turbinenhalle eines ehemaligen Kraftwerks der PreussenElektra am Stichkanal Hannover-Linden. Der Ort gilt als Gesamtkunstwerk des Objektkünstlers Hans-Jürgen Breuste und beinhaltet Hinterlassenschaften deutscher Industrieproduktion. Die Gegenstände stammen überwiegend aus dem ehemaligen Continental-Werk in Hannover-Limmer. Die Einrichtung wurde 2012 eröffnet und beherbergt die Rauminstallation „Objekt Litzmannstadt“ mit über 2500 Lazarettliegen sowie Fotografien, Briefen und Namenslisten von Deportierten. Das Thema der Installation bezieht sich auf das 1940 eingerichtete Ghetto Litzmannstadt. Der Name leitet sich vom Rosenbuschweg in Ahlem ab, wobei „Verlassenschaft“ sinnbildlich für Hinterlassenschaft steht. Besucher können an zwei Tagen im Monat den Kunstort besuchen und nutzen ihn für Kulturveranstaltungen, Konzerte, Lesungen oder Gottesdienste. Die Rosebusch Verlassenschaften dienen auch als außerschulischer Lernort. Die Stiftung Kulturregion Hannover zeichnete die Einrichtung 2019 mit dem Kulturpreis „Pro Visio“ aus.
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- Art
- Museum, Installation (Kunstwerk), Bauwerk
- Ort
- Hannover
Nearby
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