📷 Image: Wikimedia Commons
Opera House
ehemaliges Opernhaus in Köln, zerstört im Zweiten Weltkrieg
Das Opernhaus am Habsburgerring in Köln war ein großes Stadttheater, das vor dem Ersten Weltkrieg errichtet wurde. Es lag in der Kölner Neustadt, an der Ringstraße, in der Nähe des Rudolfplatzes mit dem Hahnentor. Der Neubau wurde nach Plänen von Carl Moritz errichtet und war auf einer Grundfläche von fast 6000 Quadratmetern das größte Theatergebäude des Deutschen Reiches. Das Opernhaus war mit 1800 Plätzen und einer Baukosten von 3,9 Mio. Mark ausgestattet. Es zeichnete sich durch eine neobarocke Fassade aus, die mit Darstellungen aus der Theaterliteratur verziert war. Das Gebäude war Teil der Entwicklung des Kölner Theaters und stand bis 1958, als es nach Bombardements im Zweiten Weltkrieg abgerissen wurde. Das Opernhaus bot Räume mit neobarocker Ausstattung und einer Fassade, die Medea und König Lear darstellte. Es war mit einer Tunnelstraße unter der Bühne verbunden und hatte einen großzügigen Foyerbereich. Die Umgebung umfasste den Konzertgarten und die nahegelegenen Plätze wie den Rudolfplatz. Die Architektur spiegelte den Stil der Opernhäuser in Mainz und Dresden wider.
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- Art
- Opernhaus, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Köln
- Architekt
- Carl Moritz
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