📷 Image: Wikimedia Commons
Castle Vlčtejn
Burg in Tschechien
Die Burg Vlčtejn ist eine Burgruine in der Gemeinde Vlčtejn, etwa 15 km südlich von Pilsen in Tschechien. Sie steht auf einem Felssporn und wurde erstmals 1284 erwähnt. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert von den Rosenbergern umgebaut und erhielt ihre heutige Form. Im Jahr 1421 wurde sie von hussitischen Truppen erobert, und 1450 wurde dort ein wichtiges politisches Abkommen zwischen Georg von Podiebrad und der Strakonitzer Union geschlossen. Die Burg besteht aus einem kleinen Palas, der auf einem Felssporn steht und durch ein turmartiges Torgebäude zugänglich ist. Die Vorburg enthielt vermutlich nur ein einziges großes Gebäude. Die Anlage war von einer doppelten Befestigungsanlage umgeben. Der Palas wurde 1822 renoviert, fiel aber bald wieder in den Verfall. Die Vorburg wurde 1824 als Baustoff abgetragen. Die Burgruine ist öffentlich zugänglich und bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft. Der Palas und das Torgebäude sind die wichtigsten Räume der Anlage. Die Umgebung um die Burg besteht aus flachen Tälern und Wäldern. Die Lage der Burg ermöglichte eine gute Überwachung der Region. Die Ruine ist ein Beispiel für die militärische und adlige Geschichte der Region.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Vlčtejn
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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