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Prämonstratenserinnenkloster St. Maria zum Weiher

Kloster in Deutschland

Das Kloster Weiher war ein Frauenkloster der Augustinerinnen in Köln, das um 1198 gegründet und 1474 während des Neusser Krieges zerstört wurde. Es lag im Westen der Stadt, westlich der Römermauer, in einer Senke südlich der heutigen Weyertalstraße. Die Lage war im Einflussbereich der Abtei St. Pantaleon und lag zwischen dem Hahnen- und Schaafentor. Das Gelände war bis ins 19. Jahrhundert weitgehend unverändert geblieben. Das Kloster war ein bedeutender Treffpunkt für politische Verhandlungen. So trafen sich Patrizier und Bürger im Kloster, um über städtische Rechte zu verhandeln. Erzbischof Wilhelm von Gennep besuchte es 1350, um einen Vertrag zu unterzeichnen. Auch König Ruprecht von der Pfalz hielt nach seiner Krönung 1401 im Kloster einen Dankgottesdienst ab. Es war zudem ein Zentrum der geistlichen und weltlichen Gemeinschaft, das bis 1474 bestand. Das Kloster war ein Zentrum der Augustinerinnen, das bis 1474 bestand. Es war ein Teil der Prämonstratenserinnenklosterbewegung und unterlag später der Abtei St. Pantaleon. Die Schwestern lebten in strenger Klausur, hatten ein einheitliches Habit und mussten sich dem klösterlichen Gehorsam unterwerfen. Die Gemeinschaft bestand aus 51 Personen, darunter Priorin, Schwestern, Scholarinnen und Laienschwestern. Nach der Zerstörung wurde das Stift St. Cäcilien in ein Augustinerinnenkloster umgewandelt.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Lindenthal

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