Auhausen

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SchwabenBezirk Schwaben

Auhausen

Gemeinde in Deutschland

Auhausen liegt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen. Die Gemeinde ist die nördlichste im Regierungsbezirk Schwaben und befindet sich am Rand des Nördlinger Rieses. Sie grenzt an Oettingen im Süden und Wassertrüdingen im Norden. Westlich fließt die Wörnitz vorbei, und südwestlich mündet die Bruckbach in diese. Umgeben von Erholungsgebieten und historischen Städten, ist Auhausen ein Ort mit ländlichem Charakter. Auhausen wird urkundlich erstmals 959 erwähnt, als Otto I. dem Getreuen Hartmann ein Eigengut schenkte. Das Kloster, das im 12. Jahrhundert gegründet wurde, spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte des Ortes. Während des Bauernkriegs 1525 wurden die Klostergebäude verwüstet, und das Kloster wurde 1537 aufgelöst. 1608 schlossen sich die protestantischen Fürsten im Kloster Auhausen zur Protestantischen Union zusammen. Die Gemeinde war bis ins 18. Jahrhundert von der Klosterherrschaft geprägt. Auhausen ist bekannt für seine Pfarrkirche St. Maria, eine ehemalige Klosterkirche mit romanischer Basilika und gotischem Chor. Im Ort gibt es außerdem das Schloss Hirschbrunn, ein ehemaliges Residenzgebäude der Herren von Oettingen-Spielberg. Die Gemeinde zählt zu den wichtigsten Kultur- und Historieorten des Nördlinger Rieses. Die Bevölkerung lebt vorwiegend in ländlichen Strukturen, und die Gemeinde ist ein Zentrum für kulturelle und historische Aktivitäten.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Donau-Ries
Seehöhe
422 m
Sources:Auhausen (CC0-1.0)

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