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Rethen
Ortsteil der Stadt Laatzen
Rethen (Leine) ist ein Ortsteil der Stadt Laatzen in der Region Hannover. Der Name stammt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Haus am Schilf“ oder „Schilfheim“. Der Ort wurde erstmals 1022 urkundlich erwähnt und war bis 1974 eine eigenständige Gemeinde. Die historische Entwicklung wurde durch die Einbindung in Laatzen und die Ausweitung der Infrastruktur geprägt. Rethen profitierte von der Bahnlinie Hannover–Kassel (1853) und dem Straßenbahnbetrieb nach Hildesheim (1899). Die Zuckerfabrik, gegründet 1876, spielte eine überregionale Rolle. Heute dominieren moderne Vorstadtbauten den Ortskern, während Kleingartenkolonien bis 2000 existierten. Die Ortschaft verfügt über eine Grundschule, vier Kindergärten und ein Altenwohnheim. Im Ortskern steht seit 1953 die St.-Petri-Kirche, die mehrfach zerstört wurde. Rethen hat einen S-Bahnhof und wird von der S-Bahn Hannover bedient. Bekannte Persönlichkeiten wie Peter Wessel Tordenskiold und Julius Victor Gerold sind mit dem Ort verbunden. Die Stadt Laatzen betreibt ein Außenmagazin der Universitätsbibliothek in Rethen.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Laatzen
- Seehöhe
- 58 m
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