📷 Image: Wikimedia Commons
Château de Longueville
Schloss in Frankreich
Das Château de Longueville ist ein verfallenes Burgschloss aus dem 11. Jahrhundert, das heute nur als Ruinen existiert. Es liegt auf der Gemeinde Longueville-sur-Scie in der Seine-Maritime, Region Normandie. Die Ruinen und ihre Umgebung sind seit 1969 als Monument historique geschützt. Die Anlage befindet sich in einer dominanten Position über der Scie, etwa 200 Meter östlich der Kirche Saint-Pierre. Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert von Giffard de Longueville erbaut und im 14. Jahrhundert von Charles le Mauvais, König von Navarre, umgebaut. Im Jahr 1372 übernahm Jean de Guesclin die Seigneurie nach der Wiedereroberung der Normandie. Im 15. Jahrhundert war es in den Händen von Dunois, dem bâtard Orléans, nach seinen Siegen gegen die Engländer. Die Anlage hat die Form einer großen quadratischen Umfriedung mit sechs Türmen. Die Ruinen liegen in der Nähe der Kirche und bieten einen Ausblick auf die Scie. Die Lage ermöglicht einen Überblick über die umliegende Landschaft. Die historische Bedeutung und die Lage machen den Ort für Besucher attraktiv.
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- Art
- Burg
- Ort
- Longueville-sur-Scie
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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