Marientor
archäologische Stätte in Duisburg, Deutschland
Das Marientor ist ein Platz im Süden der Duisburger Altstadt und war einst eines der vier Haupttore der Stadt, wie sie im Plan von Johannes Corputius von 1566 dargestellt sind. Die Stadtmauer wurde im 13. Jahrhundert um die Marienkirche erweitert und umschloss sie. Das Tor lag nordwestlich der alten Marienkirche und wurde 1820 abgerissen. Es war durch ein Vorwerk und Wassergräben gesichert und wurde von der Brücke über den Dickelsbach überspannt. Der Platz war bis in die 1970er Jahre ein wichtiger Eingang zum Geschäftsviertel mit Beek- und Münzstraße. Die Straßenbahn fuhr bis 1979 über den Platz, wobei die Marientorbrücke 1974 gebaut wurde und den Platz zunehmend unansehnlich machte. Die Brücke benötigt dringend Sanierung, wobei der Komplettumbau des Platzes mit mindestens 15 Millionen Euro veranschlagt ist. 2016 wurde beschlossen, zunächst 3 Millionen Euro für die Brückensanierung auszugeben. Der Marientorplatz ist heute von der Marientorbrücke überquert, die als Stichautostraße zur A40 dient. Das Straßengeflecht unter der Brücke gilt als verkehrsreichster Knotenpunkt und soll für 2,5 Millionen Euro optimiert werden. Der Platz liegt in der Nähe der Marienkirche und der Altstadt, mit Ausblicken auf die umliegenden Gebäude und Straßen. Die Umgebung umfasst den Alten Markt, den Burgplatz und die Salvatorkirche.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Duisburg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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