TheatresHamburg-MitteBezirk Hamburg-Mitte

Carl-Schultze-Theater

ehemaliges Theater in Hamburg

Das Carl-Schultze-Theater war ein Theater in Hamburg-Mitte, ursprünglich ein Gartenlokal mit Sommerbühne in der Langenreihe, heute Reeperbahn, an der Grenze zu Altona. Es wurde 1858 von Carl Schultze übernommen und zu einem Theater ausgebaut. Von 1865 an trug es den Namen „Carl Schultze’s Theater“. Das Theater war bekannt für plattdeutsche Komödien und Volksstücke, die in der ersten Direktionszeit von Carl Schultze Erfolg hatten. Besonders bekannt war die Parodienreihe, darunter Linorah oder die Wallfahrt nach der Ölmühle und Faust und Margarethe. Das Theater war bis 1904 eine der besten Operettenbühnen und spielte bis 1920 erfolgreich. 1931 wurde es in ein Kino umgewandelt und geschlossen. Im Theater gab es verschiedene Räume, darunter eine Sommerbühne, die später durch ein Dach geschützt wurde. Die Bühne war für verschiedene Genres geeignet, von plattdeutscher Komödie bis Operetten. Die Umgebung umfasste die Reeperbahn und die Nachbarschaft zu Altona, die bis ins 19. Jahrhundert ein kulturelles Zentrum war.

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Art
Theatergebäude
Ort
Hamburg-Mitte

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