Norwegen

Jernaldergarden på Ullandhaug

Jernaldergarden på Ullandhaug ist ein rekonstruiertes vorhistorisches Gutshaus auf dem Gipfel von Ullandhaug, 3 km östlich von Stavanger. Es liegt auf einem Hügel, der Teil der Landschaft von Nord-Jæren ist, und bietet einen weiten Blick über die Hafrsfjord und die umliegenden Gebiete. Das Gutshaus wurde auf den archäologischen Fundamenten eines landwirtschaftlichen Hofes aus der Wikingerzeit (ca. 350–550 n. Chr.) errichtet. Das Gutshaus ist ein wichtiges kulturelles und archäologisches Projekt, das auf Grundlagen von Forschungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert basiert. 1967–1968 führte Bjørn Myhre eine umfassende archäologische Untersuchung durch, die zu den größten Ausgrabungen in Rogaland führte. 1972 wurde das Gutshaus offiziell von König Olav V eröffnet, als Teil der 1100-Jahr-Feier des Schlages in der Hafrsfjord. Die Rekonstruktion beruht auf Funden wie Elstädten, Werkzeugen und Wandverkleidungen. Auf dem Gelände des Gutshauses gibt es drei rekonstruierte Holzhäuser, die mit Steinfassaden versehen sind, um Wind und Feuchtigkeit zu widerstehen. Die Häuser sind in verschiedene Räume unterteilt, darunter Küchen, Schlafzimmer, Lager- und Werkstätten. Im nördlichsten Haus fanden Archäologen große Mengen von Kochsteinen, Leirschalen und Eisenwerkzeuge. Im kleinsten Haus wurden Leirschalen, Fischernetze aus Stein und Spinnräder gefunden. Im größten Haus wurden Spinnräder, Glasperlen, Eisen Nägel und Werkzeuge entdeckt. Die Häuser wurden im Sommer geöffnet und von historischen Reenactment-Gruppen betreut.

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