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St. Marien
Kirchengebäude in Rheda-Wiedenbrück
Die St. Marien (auch als Franziskanerkirche bekannt) ist eine römisch-katholische Kirche im Stadtteil Wiedenbrück von Rheda-Wiedenbrück. Sie steht auf dem Gelände des ehemaligen Franziskanerklosters und wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Die Kirche trägt das Doppelpatrozinium der heiligen Ursula und der Maria und gehört zur Pfarrei St. Aegidius. Sie ist vor allem für den Anschluss an das Kloster bekannt, weshalb sie auch unter dem Namen Paterskirche geführt wird. Die Marienkirche hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde 1470 auf den Ruinen einer romanischen Kirche gebaut und wurde ab 1644 von den Franziskanern betreut. 1940/1942 wurden alle Glocken beschlagnahmt, wobei nur die Kleppglocke von 1645 übrig blieb. Die Kirche wurde 2008 und 2010 mehrfach renoviert, wobei auch der Kirchenvorplatz umgestaltet wurde. In der Kirche befinden sich mehrere künstlerische Werke, darunter eine Pietà aus dem 15. Jahrhundert, Marienaltar und Annenaltar aus dem 17. Jahrhundert sowie ein Kreuzweg von Heinrich Repke. Die Orgel, erbaut 1895, hat 22 Register. Die Kirche ist im spätgotischen Stil als kleine dreischiffige Hallenkirche ausgebaut und hat eine Größe von etwa 19 × 13 Meter. Ausblick und Umgebung sind vom Kirchenvorplatz aus gut zu genießen.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Rheda-Wiedenbrück
- Baustil
- Gotische Architektur
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