📷 Image: Wikimedia Commons
Kleines Schloss
Schloss in Wolfenbüttel in Niedersachsen
Das Kleine Schloss in Wolfenbüttel, auch Bevernsches Schloss genannt, ist ein Barockbauwerk am Schlossplatz. Es steht unmittelbar neben dem Schloss Wolfenbüttel und wurde 1643 errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach umgebaut und verkleinert. Der heute noch erhaltene zweigeschossige Fachwerkbau mit Mezzanin stammt aus dem Jahr 1730 und besteht aus dem ursprünglichen Westflügel. Das Schloss war im 17. Jahrhundert Wohnsitz der Erbprinzen von Braunschweig und Lüneburg. Von 1687 bis 1712 beherbergte es die Ritterakademie Rudolph-Antoniana. 1723 bis 1735 diente es als Wohnsitz Herzog Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig-Bevern. 1733 fand in seinem Festsaal die Nachfeier der Doppelhochzeit statt. 1791 wurde es an den Minister Droste Raeber von Rodenberg verkauft und seitdem als privates Wohnhaus genutzt. Das Gebäude erhielt um 1830 seine heutige Form durch die Familie Unger, die es umgestaltet und einen Teil abgerissen hat. Der Schlosspark im englischen Landschaftsstil wurde 1869 von Gustav Seeliger angelegt. Im hinteren Teil des Gartens stehen noch heute ein Ginkgo- und ein Schwarznussbaum aus jener Zeit.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Wolfenbüttel
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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