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Palais Hoym
nicht erhaltenes frühklassizistisches Palais in Dresden an der der späteren Landhausstraße 11
Das Palais Hoym war ein frühklassizistisches Palais in Dresden, das an der Inneren Pirnaischen Gasse 6 stand. Es wurde im 18. Jahrhundert von Johann Adolph von Brühl errichtet und später von Julius Gebhard von Hoym erworben. Das Gebäude war dreigeschossig und mit 13 Achsen gegliedert, südlich schloss sich ein Garten an. Es wurde mehrfach umbauen und restauriert, bis es 1945 durch Luftangriffe zerstört und abgetragen wurde. Das Palais war ein bedeutendes Kulturzentrum, das als Harmoniegebäude genutzt wurde. Der größere Saal war zu den größten Konzert- und Theatersälen Dresdens zu zählen. Die Renovierungen erfolgten nach Plänen von Gottfried Sempers und Otto Gussmann, der Deckengemälde schuf. Der Brunnen aus dem Hof des Palais wurde 1765–1766 geschaffen und 1983 am Polizeipräsidium angebracht. Der Wiederaufbau des Palais Hoym erfolgt auf dem Quartier Hoym am Neumarkt. Das 9.600 Quadratmeter große Grundstück wird durch die Adler Group mit 258 Wohnungen, 27 Büro- und Gewerbeeinheiten sowie einem Hostel bebaut. Der Bau begann 2021 und wurde ursprünglich für 2023 geplant, wurde aber aufgrund von Verzögerungen bis 2026 verschoben. Einzelne Mieter konnten bereits 2025 einziehen. Die Rekonstruktion ist Teil des Wiederaufbaus des Neumarkts.
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- Art
- Palast, Herrenhaus, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Dresden
- Adresse
- Landhausstraße 11, 01067 Dresden
- Architekt
- Johann Christoph Knöffel
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