📷 Image: Wikimedia Commons
Obříství Castle
Schloss in Tschechien
Der Zámek Obříství ist ein zweistöckiges spätklassizistisches Gebäudekomplex, dessen vorderer Teil auf dem Dorfplatz der Gemeinde steht und der hintere Teil auf einem erhöhten Gelände über dem Fluss Labe liegt. Die Adresse lautet Svatopluka Čecha 1, Obříství, im Okres Mělník. Der Besitzer ist ein Privatmann, der den Besitz durch Restituationen zurückerlangte und der öffentlichen Besichtigung verweigert. Der Zámek ist als kulturelle Denkmalschutz unter Schutz. Der Zámek hat eine reiche Geschichte. Die ursprüngliche Burg aus dem Jahr 1290 wurde 1384 mit einem Kirchbau erwähnt. 1490 wurde sie als Besitz der Lobkovic gezeigt. 1542 erwarb Vilém Kamýcký. 1623 kaufte Polyxena z Lobkovic den Besitz, doch sie hatte kein Interesse an der Restaurierung. 1666 erwarb Ferdinand Vilém Slavata die Ruine und brachte sie wieder in Stand. Später wurde der Zámek mehrfach renoviert und umgebaut, wobei er bis 1926 als Landgut genutzt wurde. 1938 wurde er für eine Bürgermittelschule genutzt, bis 1999. Der Zámek verfügt über einen Kirchenraum, der ursprünglich gotisch ist und in Renaissance- und Anfang des 19. Jahrhunderts umgebaut wurde. Der Hauptaltar enthält ein Bild von Josef Bergler, der Seitenaltar ist rokokoscher Stil. In der Krypta ist die Grabstätte der Familie Koller. Unter dem Zámek befindet sich ein gepflegter englischer Park, der im ersten Halbjahr des 19. Jahrhunderts angelegt wurde.
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- Art
- Schloss, Festes Haus
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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