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Camp de Péran
Der Camp de Péran ist ein archäologischer Fundplatz in der Gemeinde Plédran im Département Côtes-d'Armor. Er liegt auf einem Plateau, das die Täler von Gouët und Urne überragt, und umfasst eine Fläche von etwa einem Hektar. Der Ort war bereits im 19. Jahrhundert bekannt und wurde in verschiedenen Forschungsphasen untersucht. Die Ausgrabungen zeigten, dass der Platz von den Galliern bis zu den Wikingerangriffen im 10. Jahrhundert besiedelt wurde. Die Funde belegen eine langfristige Besiedlung, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Der Fundplatz wird als römische Oppidum und spätere Verteidigungsanlage betrachtet. Die Festung besteht aus fünf Schutzschichten, darunter ein tiefes Graben und ein mit Ton befestigter Wall, der durch ein Feuer teilweise verbrannt wurde. Die Struktur wurde aus argilen und Stein gebaut, mit einer Holzkonstruktion, die den Brand überstanden hat. Im Inneren des Lagers wurden Wohngebäude, Lagerhäuser und Stallungen gefunden, sowie ein Brunnen, der Wasser lieferte. Die Überreste zeigen, dass die Bewohner eine räumliche Organisation hatten. Besonders interessant sind die Funde aus dem 10. Jahrhundert, die auf einen Wikingerbesitz hinweisen. Dazu gehören metallene Gegenstände, Waffen und ein Eisenkessel, der typisch für die Wikingerkultur ist. Zudem wurden Münzen aus dem 9. Jahrhundert entdeckt, die auf eine Verbindung zur Wikingerwelt deuten. Die Ausgrabungen ermöglichen Einblicke in die kulturelle und militärische Geschichte der Region.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Plédran
- Erbaut
- 200 v. Chr.
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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