Slovenské múzeum ochrany prírody a jaskyniarstva
Das Slovenské múzeum ochrany prírody a jaskyniarstva in Liptovský Mikuláš ist das einzige Museum dieser Ausrichtung in der Slowakei. Es dokumentiert Naturschutz und Höhlenkunde des Landes und hat seinen Sitz in der Školská ulica; die Ausstellung zum Karst liegt in der Strasse 1. mája. Das Hauptgebäude wurde ursprünglich als Jesuitenkloster errichtet und diente später dem Bezirksgericht. Die Wurzeln reichen zur Liptovská zbierka zurück, einer 1904 am Bürgerkasino begründeten örtlichen Sammlung von Altertümern und Naturstücken. Nach dem Ersten Weltkrieg belebte Ján Volko-Starohorský sie wieder. Am 2. Juni 1930 beschloss eine Gründungsversammlung das Múzeum slovenského krasu, das sich Höhlen und Karstgebieten der Slowakei widmete. Im Juli 1951 wurde das Haus an der Školská ulica geöffnet, 1952 ging das Museum in staatliche Verwaltung über, ab 1958 erschien das Jahrbuch Slovenský kras. Seit 1990 trägt es den heutigen Namen und ist seit dem 1. Januar 1999 ein Spezialmuseum mit landesweiter Zuständigkeit unter dem Umweltministerium. Drei Dauerausstellungen bestimmen den Rundgang: Geschützte Natur, Karst und Höhlen der Slowakei sowie Mineralien mit Vorkommen, Nutzung und Schutz. Die Bestände reichen von Geologie und Paläontologie über Botanik, Mykologie und Zoologie bis zu Archäologie, Kulturgeschichte und Technik. 2005 kam ein öffentliches Archiv hinzu, das Unterlagen zu Naturschutz und Höhlenforschung sammelt und bereitstellt. In derselben Innenstadt liegen das Museum von Janko Kráľ, die Galerie P. M. Bohúň und der Sitz der Verwaltung der slowakischen Höhlen.
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