📷 Image: Wikimedia Commons
Zásada
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Zásada u Málkova war eine verlassene Dorf in der Gemeinde Chomutov, etwa einen Kilometer südwestlich von Málkov gelegen. Die Ortschaft wurde 1985 aufgrund der Ausweitung des Steinkohlebergwerks Nástup geschlossen. Sie lag in einer Höhenlage von etwa 370 Metern und gehörte bis ins 18. Jahrhundert zum Ahníkovschen Amt. Die Dorfgeschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, wobei die erste schriftliche Erwähnung 1361 erfolgte. Die Bevölkerung bestand zu verschiedenen Zeiten aus Niederdeutschen und später auch Tschechen. Bis 1985 lebten 89 Einwohner in der Ortschaft, wobei die meisten in die umliegenden Städte umzogen. Die Dorfstruktur war ursprünglich landwirtschaftlich geprägt, doch ab dem späten 19. Jahrhundert veränderte sich das Bild durch die Kohlebergbauaktivitäten. Die Bebauung bestand aus neuen Familienhäusern, die bis an die Grenze von Málkov reichten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten deutschen Einwohner vertrieben, und die Dorfstruktur verlor schrittweise an Bedeutung.
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- Art
- Wüstung
- Ort
- Málkov u Chomutova
- Seehöhe
- 370 m
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