Eberswalde Hoard

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BrandenburgBezirk Brandenburg

Eberswalde Hoard

Vorgeschichtlicher Goldfund

Der Eberswalder Goldschatz ist ein vorgeschichtlicher Goldfund aus dem 9. oder 10. Jahrhundert v. Chr. und wurde 1913 in der Messingwerksiedlung bei Eberswalde, Brandenburg, entdeckt. Er besteht aus 81 Goldgegenständen, darunter Schalen, Halsringe und Armspiralen. Der Schatz gilt als bedeutendster mitteleuropäischer Bronzezeitfund und der größte vorgeschichtliche Goldfund in Deutschland. Der Schatz wurde 1913 bei Baumaßnahmen entdeckt und schätzungsweise auf 9.000–10.000 ℳ bewertet. Er wurde dem Kaiser Wilhelm II. geschenkt und später in Berliner Museen ausgestellt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er in der Preußischen Staatsbank und im Flakturm Zoo gelagert. Nach dem Krieg wurde er von der Roten Armee entwendet, wobei einige Stücke 1956–1958 zurückgegeben wurden. 2013 wurde der Schatz erstmals seit 1941 in der Eremitage in Sankt Petersburg ausgestellt. Im Museum Eberswalde und dem Neuen Museum in Berlin werden Nachbildungen des Schatzes gezeigt. Die Originalstücke sind in der Völkerkundesammlung des Berliner Museums untergebracht. Der Schatz wird in der Bronzezeit als möglicherweise ein Lager eines Kaufmanns oder einer hochgestellten Persönlichkeit interpretiert. Die Schalen und andere Gegenstände sind mit Ornamenten verziert und zeigen eine hohe handwerkliche Qualität.

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Art
Depotfund
Ort
Brandenburg
Erbaut
1000 v. Chr.

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