📷 Image: Wikimedia Commons
Látrányi-puszta Természetvédelmi Terület
Die Látrányi-puszta ist ein Naturschutzgebiet im Norden des Kreises Somogy. Sie umfasst eine Fläche von 223,6 Hektar und wurde 1977 als Schutzgebiet eingerichtet. Die Region liegt östlich und südöstlich des Dorfes Látrány, westlich der 67. Straße, und ist von Sandwüsten geprägt. Die Fläche weist durch unterschiedliche Bodenfeuchtigkeit und topografische Merkmale wie Sandhügel und flache Täler eine vielfältige Vegetation auf. Die Region war ursprünglich ein Teil des Balaton-Beckens und wurde durch den Sandtransport der Nordwinde geformt. Die Fläche liegt zwischen 116,8 und 143,1 Metern über dem Meeresspiegel und ist durch eine kalkhaltige Grundwasserstruktur gekennzeichnet. Die Fläche ist besonders für ihre reiche Pflanzenwelt bekannt, wobei über 30 gefährdete Arten vorkommen. Zu den einheimischen Pflanzen zählen das Kiefernschmuckkraut, das Weißblatt, das Sandgras und das Zitronenblatt. Die Tierwelt umfasst zahlreiche Schutzarten, darunter die Moorfliege, die große Feuerblume und die Skarabäus. Die Region hat durch traditionelle Graswirtschaft und Kaschierung die natürliche Struktur weitgehend erhalten. Ein bekanntes Bauwerk ist das heute noch erhaltene Tukora-Mal. Die Látrányi-puszta ist ein wichtiger Lebensraum für viele gefährdete Pflanzen und Tiere. Die Fläche ist durch eine Vielzahl von Sandhügeln, flachen Tälern und unterschiedliche Bodenfeuchtigkeiten geprägt. Die Region ist auch in der Literatur bekannt, beispielsweise in dem Roman „Der Testament des Koppányi Aga“ von Fekete István. Die Fläche hat durch traditionelle Landwirtschaft und Schutzmaßnahmen ihre natürliche Struktur weitgehend bewahrt.
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- Art
- Naturschutzgebiet, Wiese
- Ort
- Komitat Somogy
- Erbaut
- 1977
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