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Oldeborg

deutsche Burg in Ostfriesland

Die Oldeborg war eine Burg im gleichnamigen Ort bei Engerhafe in Ostfriesland. Sie stand im 14. Jahrhundert als Stammsitz der Familie tom Brok und war ein Zentrum der Macht in Ostfriesland und angrenzenden Gebieten. Die Burg wurde nach der Niederlage des letzten Häuptlings Ocko II. im Jahr 1427 geschleift, wodurch keine nennenswerten Reste mehr übrig blieben. Die Burg spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte des Brokmerlands, das erst nach dem Deichbau und der Julianenflut von 1164 besiedelt wurde. Die Familie tom Brok errichtete die Burg Broke, die zur Grundlage ihres Machtanspruchs wurde. Die bischöfliche Burg Oldeborg verlor an Bedeutung, als die Familie ihre Residenz nach Aurich verlegte. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert errichtet, doch der genaue Zeitpunkt und Standort blieben unklar. Heute gibt es Hinweise auf die Burgstelle in der Literatur und durch archäologische Forschungen. Im Jahr 2003 wurden Ausgrabungen gestartet, bei denen spätmittelalterliche Keramikfunde und Grabenstrukturen entdeckt wurden. Die Burgstelle liegt am westlichen Ende des Dorfes Oldeborg, an der linken Seite des Weges nach Fehnhusen. Reste wie Mauern, Backsteinschutt und eine Kanonenkugel wurden in verschiedenen Arbeiten gefunden. Die genaue Lage und Größe der Burg sind bis heute nicht vollständig geklärt.

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Art
Burg
Ort
Südbrookmerland

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