📷 Image: Wikimedia Commons
Jagdschlösschen
Schloss in Deutschland
Das Jagdschlösschen in Bad Iburg ist ein ehemaliges fürstbischöfliches Anwesen aus dem späten 16. Jahrhundert. Es liegt am Fuße des Schlossbergs und war bis 1672 Residenz der Bischöfe von Osnabrück. Das Gebäude wurde im 16. Jahrhundert als Lustgartenbau unter Philipp Sigismund von Braunschweig-Wolfenbüttel errichtet und später zum Jagdschlösschen umgebaut. Das Jagdschlösschen war bis 1803 Residenz der Fürstbischöfe und wurde danach von Revierförstern als Wohnhaus genutzt. 1958 wurde es von der Gemeinde erworben und als Gaststätte weitergeführt. 2001 wurde es unter dem Namen Jagdschlösschen wiedereröffnet. Die umgebende Gartenanlage wurde 2004 saniert und neu gestaltet. Im Jagdschlösschen sind Räume aus dem 16. Jahrhundert erhalten, darunter das Obergeschoss mit dem ehemaligen Wohnraum der Fürstbischöfe und das Erdgeschoss mit Wirtschaftsräumen. Unter dem Dachsims sind 24 Holzfiguren von Adam Stenelt zu finden, die kulturhistorische Bedeutung besitzen. Die Umgebung umfasst den Waldkurpark und den Charlottensee, der im 20. Jahrhundert angelegt wurde.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Bad Iburg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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