📷 Image: Wikimedia Commons
Johanneskirche
Kirchengebäude in Lichtenberg (Oberfranken)
Die Johanneskirche in Lichtenberg ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche und gehört zum Dekanat Naila. Sie wurde vor 1444 unterhalb der Burg errichtet und spielte während der Waldenfelser Fehde eine Rolle als Kanonenturm. Die Pfarrei Lichtenberg wurde 1497 zur eigenständigen Gemeinde erhoben, und 1528 führte Hans von Waldenfels die Reformation ein. Die Kirche erlebte mehrere Brände, darunter 1634, 1738 und 1814, wodurch viele historische Kunstschätze zerstört wurden. Die Kirche wurde 1886 mit einem Kanzelaltar und zwei Emporen ausgestattet. 1931 wurden zwei Stahlglocken aus Tansania geschenkt, und ab 1990 bestand eine Partnerschaft mit der dortigen Gemeinde. 1992 bis 1996 erfolgte eine Renovierung, die den lutherischen Saalbau wiederherstellte. Die letzte Renovierung bis 1996 brachte eine moderne Gestaltung des Altarraumes durch Werner Mally mit zehn roten Säulen, die die zehn Gebote symbolisieren. Die Johanneskirche bietet einen lutherischen Saalbau mit einem Altarraum, der durch den Künstler Werner Mally gestaltet wurde. Der Altartisch und das Lesepult bestehen aus 120-jähriger Eiche, und der alte Taufstein wurde integriert. Die Orgel, ein Werk von Ekkehard Simon, wurde 1974 erbaut und verfügt über 22 Register. Die Kirche liegt in der Nähe der Burg und ist Teil der historischen Landschaft Lichtenbergs.
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- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Ort
- Lichtenberg
- Adresse
- Kirchgasse 13
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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