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Odelsteinhöhle
Höhle in den Ennstaler Alpen in der Steiermark
Die Odelsteinhöhle liegt am Nordhang des Grieskogels bei Johnsbach. Sie ist bekannt für ihre Eisenblüten und Aragonitkristalle, die durch gelöste Metalle entstanden sind. Die Höhle wurde bereits in der mittleren Bronzezeit von Bergleuten genutzt, wobei zahlreiche Stollen und Schmelzplätze die historische Aktivität belegen. Die unzugängliche Lage machte die Höhle lange Zeit vor der Öffentlichkeit verborgen. Die Höhle wurde 1909 von Höhlenforschern begutachtet und 1910 erstmals erforscht. 1931 wurde sie als Naturdenkmal erklärt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb eingestellt, doch die Höhle wurde mehrfach aufgebrochen und ausgeplündert. 2001 wurde sie wieder begehbar gemacht, und 2002 wurde der Führungsbetrieb wieder aufgenommen. Die Höhle ist heute mit einem einbruchsicheren Eisentor und verzinkten Gitterrostleitern ausgestattet. Die Odelsteinhöhle bietet Räume wie den „Hohe Dom“ und die „Schatzkammer“. Die Führungen durch die Höhle ermöglichen Einblick in die geologischen Formationen und die Geschichte der Bergbauaktivitäten. Die Umgebung um die Höhle herum besteht aus dem Grieskogel und dem Ort Johnsbach. Die Höhle ist Teil der regionalen Höhlenkultur und wird in Forschungsprojekten berücksichtigt.
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