Lemsahl-Mellingstedt

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WandsbekBezirk Wandsbek

Lemsahl-Mellingstedt

Stadtteil von Hamburg im Bezirk Wandsbek

Lemsahl-Mellingstedt ist ein Stadtteil in Hamburgs Bezirk Wandsbek und gehört zu den Walddörfern. Der Name leitet sich von einer alten Ziegeleikuhle ab, die sich mit Wasser füllte. Der Ort war bereits in der Steinzeit besiedelt und wurde 1271 erstmals urkundlich erwähnt. Die Dorfgemeinde entstand 1876, und 1937 wurde der Stadtteil an Hamburg angegliedert. Die alten Strukturen sind bis heute erkennbar. Der Stadtteil zählt zu den wohlhabenden Hamburger Stadtteilen mit durchschnittlichen Einkünften von 89.864 Euro pro Steuerpflichtigen im Jahr 2020. Die Bevölkerungszahl stieg von 950 im Jahr 1937 auf 7.029 im Jahr 2023. Die Grundschule Redderbarg, eine der größten der Walddörfer, ist seit 1780 bestehend. Zudem gibt es ein Ehrenmal für Kriegsopfer und ein Naturdenkmal in Form des Wittmoors. In Lemsahl-Mellingstedt gibt es eine evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, die 1962 aus Bergstedt ausgegliedert wurde. Das Wittmoor ist ein Naturschutzgebiet mit Wanderwegen. Der Lemsahler Sportverein bietet verschiedene Sportarten an, und es gibt Einrichtungen wie das Haus Trillup für Menschen mit geistiger Behinderung sowie das Jugendhaus Lemsahl. Die kulturellen Sehenswürdigkeiten umfassen Grabhügel aus der Steinzeit und ein Gedenkstein für das KZ Wittmoor.

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Art
Stadtteil von Hamburg
Ort
Wandsbek
Seehöhe
34 m

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