Paulinerkloster Bonndorf
Kloster in Deutschland
Das Paulinerkloster Bonndorf war ein Kloster der Pauliner in Bonndorf im Schwarzwald, im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg. Es wurde 1402 gegründet und war bis 1807 bestehend. Die Stiftung wurde durch Freiherr Rudolf von Wolfurt und seine Gemahlin Elisabeth von Krenkingen initiiert, wobei der Bischof von Konstanz die Umwandlung der Pfarrei in eine Klosterkirche bestätigte. Das Kloster war bis 1612 unter der Herrschaft des Klosters St. Blasien. Das Kloster war bekannt für seine Rolle als Schutzstätte für Delinquenten und für die Betreuung von Filialkirchen und dem Bau des ersten modernen Krankenhauses in Bonndorf. Es war auch für seine finanzielle Situation bekannt, da die Einkünfte größtenteils aus dem Pfarreinkommen stammten. Die Auflösung erfolgte 1807, nachdem es durch den Reichsdeputationshauptschluss an den Malteserorden und später an Württemberg gelangt war. Heute befindet sich an der Stelle des ehemaligen Klosters der Martinsgarten mit dem Martin-Gerbert-Denkmal. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde 1846 neu gebaut. Die Nachwirkung des Klosters ist auch in der Dorfgeschichte und in archäologischen Funden sichtbar, wie der Marienbrunnen und die Supraporte im Schloss Bürgeln.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Bonndorf im Schwarzwald
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