Flachslanden

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Flachslanden

Marktgemeinde im Landkreis Ansbach in Bayern

Flachslanden liegt nordwestlich der Stadt Ansbach, in der Mitte zwischen Bad Windsheim und Ansbach. Die Gemeinde ist Teil des Naturparks Frankenhöhe und umgeben von Tallandschaften der Flüsse Rezat, Bibert, Mettlach und Zenn. Die Gemeinde besteht aus 19 Gemeindeteilen, darunter die Einöden Schneidmühle und Kesselmühle. Auf dem Gemeindegebiet liegen verschiedene Gemarkungen, wobei die Gemarkung Flachslanden mit einer Fläche von 11,866 km² die größte ist. Der Ort wurde erstmals 1294 als „Vlaslanden“ urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Flurnamen ab und stammt aus dem mittelhochdeutschen Wort für Flachs. Das Kloster Heilsbronn erwarb im Jahr 1165 Güter im Ort, und der Deutsche Orden hatte ab 1294 die Herrschaft inne. Im 18. Jahrhundert gab es 72 Anwesen, und die Dorf- und Gemeindeherrschaft lag bei dem Vogtamt Flachslanden. Die Gemeinde war bis ins 19. Jahrhundert Teil des Fürstentums Ansbach und unterstand verschiedenen Verwaltungsbehörden. Flachslanden ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten wie die St.-Laurentius-Kirche aus dem 10. Jahrhundert und die Deutschordenskirche im Gemeindeteil Sondernohe. Zudem sind die Deutschordensburg im Gemeindeteil Virnsberg und das Heilige Grab sehenswert. Die Gemeinde hat eine protestantische Prägung seit der Reformation und ist Mitglied der Kommunalen Allianz NorA. Persönlichkeiten wie Friedrich Wilhelm Güll und Georg Pfründt stammen aus dem Ort. Die Gemeinde hat eine Grundschule und ist über verschiedene Straßen mit Nachbargemeinden verbunden.

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Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ansbach
Seehöhe
468 m
Sources:Flachslanden (CC0-1.0)

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