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Kienberg
Gemeinde im Landkreis Traunstein in Bayern
Kienberg liegt im oberbayerischen Landkreis Traunstein, im Tal des Chiemsees. Die Gemeinde erstreckt sich über mehrere Höhenlagen und wird von den Nachbarorten wie Traunkirchen und Emertsham umschlossen. Die Landschaft um Kienberg ist geprägt von Wäldern, Feldern und dem Chiemsee, der in der Ferne leuchtet. Die Gemeinde besteht aus 33 Gemeindeteilen, die sich über einen weiten Raum verteilen. Kienberg wird erstmals im 8. Jahrhundert als „Chyemberch“ in einem Güterverzeichnis erwähnt. Im Mittelalter lebten die Ministerialen „von Chiemberg“ hier, deren Sitz vermutlich in der heutigen Dorfmitte lag. Das Schloss der Ritter von Hertzhaim, das 1603 ausstarb, wurde später von den Grafen von Tauffkirchen und Berchem erworben. Die Geschichte der Gemeinde ist auch in Gedenksteinen in verschiedenen Kirchen und auf der Fraueninsel verewigt. Die erste Schule entstand 1794, und 1904 wurde die erste Wasserleitung gebaut. Kienberg ist bekannt für seine Kirche Sankt Martin, die um 1450 erbaut wurde und eine neugotische Ausstattung aus dem 19. Jahrhundert trägt. In der Gemeinde gibt es auch ein Dorfmuseum und ein Feuerwehrmuseum. Die Donnerlöcher, Erdbrüche, die seit Menschengedenken in der Region auftreten, sind ein besonderes Merkmal. Zudem sind Sportplätze und eine Mehrzweckhalle Teil der Freizeitinfrastruktur. Die Gemeinde ist auch über den Flugplatz Schönberg mit einer besonderen Luftfahrtsinfrastruktur verbunden.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Traunstein
- Seehöhe
- 559 m
- Website
- http://www.kienberg.eu
Nearby
- Schloss Heretsham3.0 km
- Cultural heritage D-1-7940-0057 in Kienberg (Oberbayern)3.0 km
- Rampelsberg4.4 km
- Obinger See5.1 km
- Obing5.3 km
- Seeon Lakes6.6 km
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