Bornburg
Schloss in Deutschland
Die ehemalige Bornburg war eine frühmittelalterliche Wasserburg bei Bornheim, heute Stadtteil von Frankfurt am Main. Sie stand im Bereich der Ossenau, heute im Günthersburgpark. Die Burg wurde 1194 erstmals urkundlich erwähnt und war bis ins 15. Jahrhundert in verschiedenen Besitzungen. 1690 wurde sie in Günthersburg umbenannt, nachdem sie von Johann Jakob Günther erworben wurde. 1891 kaufte die Stadt Frankfurt das Gelände und verwandelte es in einen öffentlichen Park. Die Bornburg wurde 1827 und 1847 abgerissen, und das Gelände wurde zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet. 1855 errichtete Mayer Carl von Rothschild das Günthersburgpalais, das 1891 nach seinem Testament abgerissen wurde. Der Park wurde 1892 für die Allgemeinheit geöffnet und beherbergt heute Skulpturen wie den Sämann von Constantin Meunier und den Schreitenden Stier von Fritz Boehle. Der Günthersburgpark ist heute ein öffentlicher Raum mit Grünflächen und Kulturdenkmälern. Die ehemalige Orangerie wurde zur Gnadenkirche umfunktioniert und dient heute der reformierten Gemeinde. Die Räume der ehemaligen Orangerie nutzen seit 2004 der Kinderschutzbund. Der Park bietet Ausblicke auf Frankfurt und ist ein beliebter Treffpunkt.
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- Art
- Burg
- Ort
- Frankfurt-Bornheim/Ostend
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