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2017 Hamburg attack
Messerattacke in Hamburg im Juli 2017 mit einem Toten und 5 Verletzten
Die Messerattacke in Hamburg am 28. Juli 2017 fand im Supermarkt Edeka in der Fuhlsbüttler Straße in Barmbek-Nord statt. Der 26-jährige Asylbewerber Ahmad Alhaw stach auf Kunden ein und tötete einen 50-jährigen Mann, wobei fünf weitere Personen verletzt wurden. Der Täter floh in Richtung Bahnhof Barmbek, wurde von Zeugen überwältigt und festgenommen. Er rief während der Tat mehrfach „Allahu Akbar“. Die Tat löste eine massive Polizeiaktion aus, bei der Rettungskräfte und Spezialeinsätze eingesetzt wurden. Nach der Tat stürmten Polizisten die Flüchtlingsunterkunft am U-Bahnhof Kiwittsmoor, in der Alhaw lebte. Die Ermittlungen zeigten, dass Alhaw aus dem Gazastreifen stammte und sich in verschiedenen Ländern aufhielt, bevor er 2015 nach Deutschland einreiste. Seine Asylanträge wurden abgelehnt, und er war ausreisepflichtig, doch keine Papiere standen zur Rückführung zur Verfügung. In der Folgezeit wurde Alhaw wegen Mordes und versuchten Mordes verurteilt. Die Polizei stellte fest, dass er als Islamist bekannt war und Kontakte in der salafistischen Szene hatte. Die Ermittlungen zeigten auch Mängel in der Rückführungspraxis, da die Fristen für die Abschiebung verpasst wurden. Die Zivilcourage der Zeugen, die den Täter überwältigten, wurde öffentlich gewürdigt.
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- Art
- Ereignis, Erdolchen
- Ort
- Hamburg-Nord
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