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Matzleinsdorf Protestant Cemetery
Friedhof in Österreich
Der Evangelische Friedhof Matzleinsdorf liegt im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten, am Beginn der Triester Straße. Er grenzt im Norden an die Gudrunstraße und wurde 1858 eingeweiht. Die Friedhofskapelle, ein Werk des Architekten Theophil Hansen, wurde 1860 geweiht und dient heute als Christuskirche. Der Friedhof war bis 1861 Teil des Bezirks Margareten und wurde 1874 zu Favoriten eingegliedert. Der Friedhof ist bekannt für seine historische Bedeutung und die Gräber prominenter Persönlichkeiten wie Friedrich Hebbel, Otto Kaiser und Karl Isidor Beck. Er beherbergt auch den russischen Soldatenfriedhof, der zwischen 1945 und 1947 angelegt wurde. Seit 2017 wird auf aufgelassenen Gräbern Urban Gardening betrieben. Die Christuskirche, ursprünglich als Friedhofskapelle errichtet, besitzt eine Kuppel, geschnitzte Engel und Glasfenster mit religiösen Motiven. Die Christuskirche ist ein markanter Bau mit byzantinischen Einflüssen und einer Kuppel über der Vierung. Im Inneren befinden sich 35 Engelsfiguren, darunter vier große unter der Orgelempore, die Gebet, Anbetung, Lehre und Verkündigung symbolisieren. Die Kirche beherbergt Glasfenster von Günther Baszel und weiteren Künstlern, die die biblischen Geschichten darstellen. Die Glocken, die 1934 von der Gießerei Pfundner hergestellt wurden, erklingen in den Tönen f´´ und gis´´.
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- Art
- Friedhof
- Ort
- Favoriten
- Adresse
- Gudrunstraße 193
- Erbaut
- 1858
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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