📷 Image: Wikimedia Commons
Heinrich-Lübke-Haus
Museum und eine Gedenkstätte
Das Heinrich-Lübke-Haus in Sundern-Enkhausen war ein Museum und eine Gedenkstätte für den ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke. Das Gebäude stand in der Ortschaft Enkhausen und war ursprünglich die Schule des Ortes. Nach einem Wasserschaden ist es derzeit nicht nutzbar, und die Zukunft der Nutzung ist noch ungeklärt. Die Erinnerungsstücke wurden nach der Schließung ins Rathaus Sunderns verlegt. Die Anziehungskraft des Hauses ist gering. Ende der 1980er Jahre kamen jährlich etwa 1.000 Besucher, was es zu einem der stärksten subventionierten Museen in Deutschland machte. Die Stadt Sundern stellte jährlich etwa 10.000 Mark für die Ausstellung zur Verfügung. Heute besuchen im gleichen Zeitraum etwa 300 Personen das Haus. Die Ausstellung umfasst Dokumente, Fotografien, Geschenke und Auszeichnungen Lübkes sowie eine Galerie von Staatsoberhäuptern, mit denen er zusammenarbeitete. Im Haus werden Erinnerungsstücke an Heinrich Lübke und seine Familie gezeigt. Markant sind Fotocollagen mit historischen Aufnahmen seiner Amtszeit sowie eine Visualisierung seines Vaterberufs durch einen Schustertisch. Auch Erinnerungsstücke an seinen Bruder, den ehemaligen Ministerpräsidenten Friedrich-Wilhelm Lübke, und die regionale Original Elisabeth Agnes Becker sind vorhanden. Direkt gegenüber liegt der Friedhof von Enkhausen mit dem Grab der Familie Lübke.
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- Art
- Museum, Bauwerk
- Ort
- Sundern
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