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Jewish cemetery in Roßau
Friedhof in Wien Alsergrund (11059)
Der Jüdische Friedhof Roßau, auch Jüdischer Friedhof Seegasse genannt, ist der älteste erhaltene Friedhof Wiens. Er liegt im Bezirk Alsergrund, genauer im Bezirksteil Roßau, und umfasst eine Fläche von etwa 2.000 m². Der Friedhof ist über das Pensionisten-Wohnhaus in der Seegasse 9–11 zugänglich, das heute in dem Hof steht, wo früher ein jüdisches Siechenhaus lag. Der Friedhof wurde im 16. Jahrhundert angelegt und diente bis 1783 als Hauptbegräbnisstätte der jüdischen Gemeinde. Bekannte Bestattungen sind jene von Samuel Oppenheimer (1703) und Samson Wertheimer (1724). 1783 wurde der Friedhof aufgrund eines Verbots von Joseph II. aufgelassen, doch aufgrund jüdischer Religionsgesetze blieb er unangetastet. 1941 wurden Grabsteine durch Zwangsarbeiter entfernt und 1984 wieder aufgestellt. Seit 2008 wird der Friedhof restauriert, wobei bis 2012 etwa 50 Grabsteine wiederhergestellt wurden. Der Friedhof bietet einen Blick auf die historische Begräbnisstätte der Wiener Juden. Die Grabsteine sind in Hebräisch beschriftet und liegen in der Seegasse, die ursprünglich als Judengasse bekannt war. Die Fläche um den Friedhof ist heute Teil der Stadt Alsergrund, und die Grabsteine sind ein Zeugnis der jüdischen Geschichte Wiens. Die Inschriften sind ein wichtiger Teil der Erinnerung an die jüdische Gemeinde.
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- Art
- jüdischer Friedhof
- Ort
- Alsergrund
- Adresse
- hinter Seegasse 9-11
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Nearby
- Grabsteine mit hebräischen Schriftzeichen vom ehem. Friedhof76 m
- Messiaskapelle Alsergrund98 m
- Müllnergasse 20148 m
- Wohnhausanlage der Gemeinde Wien159 m
- D’Orsaygasse 6171 m
- Wohnhaus209 m
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