Albanifriedhof

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Landkreis GöttingenBezirk Landkreis Göttingen

Albanifriedhof

Friedhof in Göttingen, Deutschland

Der Albani-Friedhof in Göttingen liegt am südöstlichen Rand der Altstadt, direkt außerhalb des ehemaligen Stadtwalls. Er grenzt nördlich an den Cheltenhampark und ist über den Teichweg oder den Schildweg zugänglich. Das Areal umfasst etwa 12.600 m² und ist von alten Bäumen umgeben. Im Nordwesten befindet sich der Schwänchenteich, ein Rest der ehemaligen Grabenanlage. Der Friedhof ist heute nicht mehr als Begräbnisstätte in Nutzung, sondern als Parkanlage genutzt. Der Albani-Friedhof wurde 1783 eingeweiht und diente bis 1881 der Albani- und Nikolaigemeinde sowie dem St. Crucius Hospital als Begräbnisstätte. Die letzte Beerdigung fand 1902 statt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Areal stark beschädigt, sodass heute nur noch dreißig Grabmäler erhalten sind. Die Hauptsehenswürdigkeit ist das Granitgrabmal für Carl Friedrich Gauß, das 1859 aufgestellt wurde und im neugotischen Stil gestaltet ist. Auf dem Friedhof ruhen mehrere bedeutende Persönlichkeiten, darunter der Mathematiker Carl Friedrich Gauß, der Anthropologe Johann Friedrich Blumenbach und der Philosoph Rudolf Hermann Lotze. Das Grabmal Gauß’ wurde von dem hannoverschen Architekten Heinrich Köhler entworfen und vom Bildhauer Carl Dopmeyer realisiert. Die Grabstätten sind heute Teil der Parkanlage und werden von Besuchern genutzt, insbesondere an warmen Sommerabenden.

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Art
Friedhof
Ort
Göttingen
Denkmalstatus
Baudenkmal

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