Porta Alpina
nicht realisierter Bahnhof im Gotthard-Tunnel
Porta Alpina war ein Projekt für eine unterirdische Bahnstation im Gotthard-Basistunnel, mit Anbindung zu Sedrun und der Surselva. Die Station hätte die tiefste Bahnstation der Welt mit einem Lift von 800 Meter Tiefe und hoher Geschwindigkeit gewesen. Die Planung umfasste Hallen im Gotthardmassiv, die nach der Abbruch des Projekts 2007 liegen. Seit 2012 wird eine touristische Nutzung untersucht, und 2020 wurde eine Wiederaufnahme der Verhandlungen genehmigt. Die Station hätte Schnellzüge im Stundentakt annehmen und die Surselva näher an wirtschaftliche Zentren bringen sollen. Studien zeigten jedoch, dass die Zeitvorteile begrenzt sind, und die Einbindung in den Netzfahrplan Probleme verursacht. Zudem standen Fragen zur Kapazität, Sicherheit und Umsteigemöglichkeiten im Raum. Die Kosten für die Hauptinvestition wurden auf 50 Millionen Franken geschätzt, doch finanzielle und logistische Herausforderungen führten zur Abstimmung des Projekts. Im Jahr 2022 wurde die Porta Alpina als möglicher Standort für ein Atominterferometer geprüft. Die geringsten seismischen und elektromagnetischen Störungen sowie die Isolation durch Tunnelverkehr und Lüftung machen den Ort attraktiv. Die Kosten für die Forschungsschaltung werden auf bis zu 500 Millionen Franken geschätzt, und eine bautechnische Machbarkeitsstudie wird 2026 angestrebt.
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- Art
- geplantes Bauwerk
- Ort
- Kanton Graubünden
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