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Lunden
Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein
Lunden ist eine Gemeinde im nördlichen Teil des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Sie liegt am Übergang zwischen der Heide-Itzehoer Geest und der Dithmarscher Marsch, unweit der Eider. Das Gemeindegebiet besteht aus drei Wohnplätzen und grenzt im Norden an Lehe, Sankt Annen, Krempel und Groven. Die Landschaft wird geprägt von Marsch und Moor, wobei der Westteil zum Kleimarsch und der Osten zu geologischen Formationen aus dem Pleistozän gehört. Lunden hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1140. Die St.-Laurentius-Kirche wurde um 1100 errichtet und wurde 1471 erweitert. 1529 erhielt Lunden Stadtrecht, das 1559 wieder verloren ging. 1885 lebten 1.586 Einwohner in der Gemeinde, und 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde aufgelöst. In Lunden gibt es mehrere sehenswerte Orte. Der Geschlechterfriedhof bei der St.-Laurentius-Kirche beherbergt Gräber wie den von Peter Swyn, einem bedeutenden Politiker der Bauernrepublik Dithmarschen. Das NaTour-Centrum im ehemaligen Heimatmuseum zeigt Ausstellungen zur regionalen Landschaft und den Menschen, die dort leben. Zudem sind zwei Kilometer bis zur Eider bei der Badestelle Wollersum zu laufen. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Landesstraße 156 und die Marschbahn.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Dithmarschen
- Seehöhe
- 9 m
Nearby
- Franziskanerkloster Lunden242 m
- Lehe558 m
- Lunden377 m
- NaTour Centrum und Heimatmuseum des Kirchspiels Lunden755 m
- Krempel1.8 km
- Groven2.5 km
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