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Wandlitzer See
Gewässer nördlich von Berlin
Der Wandlitzer See liegt nördlich von Berlin im Landkreis Barnim und gehört zum Wandlitzer Seengebiet. Er entstand in der Weichsel-Eiszeit und ist der flächenmäßig größte See des Gebiets mit einer Fläche von 2,15 km². Die Gemeinde Wandlitz entwickelte sich an seinen Süd- und Ostufern, wobei nur Teile des Ortes direkt am Wasser liegen. Die Halbinsel im Süden war das erste Siedlungsgebiet und prägte den heutigen Ortskern. Der See ist für seine natürliche Flora und Fauna bekannt, darunter Seerosen, Laichkräuter, Frösche und Schwäne. Die Maränen, edle Speisefische, machten den See für Angler berühmt. Historisch bedeutsam ist das Strandbad, das 1923 eröffnet wurde und bis 2005 als Strandrestaurant bekannt war. Die Privatisierung im Jahr 2003 führte zu komplexen Nutzungsverhältnissen, wobei die Gemeinde Wandlitz seit 2024 Gespräche über eine Teilrechtsveräußerung führt. Besucher können sich im Park am See erholen, der 2020 mit Sitzgelegenheiten und einem Pavillon ausgestattet wurde. Der See ist auch kulturell bedeutsam, etwa durch das Lied „Am Wandlitzsee muss Liebe blühn“ von Karl Alfredy. Im Jahr 2018 wurden Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, was zu einer umfangreichen Beseitigung führte. Der Badestrand war ab 2020 wieder zugänglich.
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- Art
- See
- Ort
- Landkreis Barnim
- Seehöhe
- 49 m
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- Wandlitz0 m
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