Košťálkov
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Košťálkov ist eine Wüstung in der Tschechischen Republik, fünf Kilometer südlich von Staré Město pod Landštejnem an der österreichischen Grenze. Sie gehört zur Minderstadt Staré Město pod Landštejnem im Okres Jindřichův Hradec und umfasst Fluren mit einer Fläche von 560 Hektar. Die Ortschaft war historisch als Gottschallings bekannt und wurde im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Ortschaft war bis 1945 Teil des Gaus Niederdonau und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder der Tschechoslowakei zugeordnet. 1945 wurden alle Einwohner vertrieben, und das Dorf wurde zerstört. 1921 errichtete man ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, das 2022 wiederhergestellt und als Gedenkstätte geweiht wurde. Die Namen der Toten wurden durch die Arbeit von Petr Hruška und Helena Adamcova ermittelt. In Košťálkov gibt es die Kapelle zum hl. Schutzengel, das Kriegerdenkmal, Pestsäulen und zwei erhalten gebliebene Marterl. Die Ortschaft hat keine Schule mehr, aber die historischen Bauwerke und die Gedenkstätte bieten Einblicke in die lokale Geschichte. Die Umgebung umfasst die österreichische Grenze und die Nachbargemeinden der Region.
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- Art
- Wüstung
- Ort
- Staré Město pod Landštejnem
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