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Radvaň, Banská Bystrica
Radvaň ist ein Stadtteil von Banská Bystrica in der Mittelslowakei. Der Ort liegt südwestlich des Stadtzentrums auf der rechten Seite des Flusses Hron, direkt unter dem Berg Urpín. Er wurde erstmals 1263 als Radwana erwähnt und war Stammsitz der Familie Radvanský, die ein Schloss bauen ließ. Der Ort war bis 1966 eine eigenständige Gemeinde und wurde 1966 in Banská Bystrica eingemeindet. Der Jahrmarkt in Radvaň war im 17. Jahrhundert bekannt und fand auf einer 1,5 Kilometer langen Marktstraße statt. Er wurde in der Literatur von mehreren Autoren beschrieben, darunter Gustáv Kazimír Zechenter-Laskomerský und Božena Němcová. Die traditionelle Handwerkskunst, insbesondere die Pulvermacherzunft, prägte das wirtschaftliche Leben bis ins 19. Jahrhundert. 1828 lebten 1218 Einwohner in Radvaň, und 1961 gab es noch 1593 Bewohner. In Radvaň gibt es eine römisch-katholische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, eine evangelische Toleranzkirche aus dem 18. Jahrhundert sowie Ruinen des Schlosses der Familie Bárczy. Das Schloss der Familie Radvanský aus dem 16. Jahrhundert und das Schloss der Familie Tihányi aus dem 17. Jahrhundert sind heute als Denkmäler erhalten. Die Region um Radvaň ist geprägt von der Landschaft des Hrons und dem Berg Urpín, die zu Wanderungen und Ausblicken einlädt.
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- Art
- Siedlungsteil
- Ort
- Banská Bystrica
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