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Couvent de la rue des Fossés-Saint-Victor
Kloster in Frankreich
Der Couvent des Filles-Anglaises in den Fossés-Saint-Victor ist ein ehemaliger Augustinerinnenkloster in Paris, das 1638 gegründet wurde. Es liegt in der heutigen rue du Cardinal-Lemoine, an der Grenze zwischen den Toren Saint-Victor und Saint-Michel. Das Gelände befand sich auf einem der höchsten Punkte der alten Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert und lag nahe dem Mons Lucotitius, einer römischen Bergkuppe. Der Ort war während der Französischen Revolution 1793 bis 1795 als Gefängnis für Frauen genutzt worden, die als „suspect“ eingestuft wurden. Unter anderem wurden hier die Marquise de Mirabeau und die Schauspielerinnen Louise und Émilie Contat inhaftiert. Die ehemalige Kirche wurde während dieser Zeit zerstört, und viele Gegenstände wurden gestohlen. 1862 verließ die Gemeinschaft das Kloster und zog nach Neuilly-sur-Seine. Das Gelände umfasst Ruinen aus dem antiken Amphitheater von Lutèce, die 1860 durch Baumaßnahmen entdeckt wurden. Die Umgebung umschließt die historische Altstadt von Paris und bietet Ausblicke auf die Seine sowie auf die Nachbarschaft der Rue Saint-Victor. Die ehemaligen Schüler des Klosters umfassen Persönlichkeiten wie George Sand und Apollonie de Bruges.
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- Art
- Kloster, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Paris
Nearby
- fontaine Childebert193 m
- porte Saint-Victor187 m
- fontaine Sainte-Geneviève233 m
- fontaine du Pot-de-Fer357 m
- fontaine Cuvier371 m
- Musée de l'Assistance publique - Hôpitaux de Paris495 m
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