Aub

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Aub

Stadt in Bayern, Deutschland

Aub liegt an der Gollach, an der Grenze zu Baden-Württemberg, und ist etwa in der Mitte zwischen Rothenburg ob der Tauber und Würzburg. Die Stadt ist Teil des Landkreises Würzburg und der Verwaltungsgemeinschaft Aub. Sie umfasst sieben Gemeindeteile, darunter den Hauptort Aub, sowie Baldersheim, Burgerroth und mehrere Einöden. Auf dem Gemeindegebiet gibt es drei Gemarkungen, wobei die Gemarkung Aub die größte Fläche hat und in zahlreiche Flurstücke unterteilt ist. Der Name Aub stammt aus der Lage in der Wiesenau, die bereits im 10. Jahrhundert für ein Kloster namens „Unser Lieben Frauen Münster und Kloster in der Au“ von Bedeutung war. In der Region wurden archäologische Funde aus verschiedenen Epochen entdeckt, darunter Siedlungsspuren der Linearbandkeramiker, der Urnenfelderkultur und der Hallstattzeit. Zudem wurden keltische Siedlungen sowie Grabhügel aus der späten Hallstattzeit und der Latènezeit gefunden. Die Geschichte der Region reicht bis in die römische Zeit zurück, als die Markomannen unter Druck standen. Aub ist geprägt von der Auber Propstei, die als benediktinische Abtei und Verwaltungsort der Besitzungen um Aub fungierte. Die Propstei war Teil der Würzburger Benediktinerabtei St. Burkard und wurde bis 1464 bestehen. Die Stadt hat auch eine reiche Burgen- und Schlössertradition, darunter die Veste Aub, die erstmals 1369 in einer Verpfändungsurkunde erwähnt wurde. Zudem gibt es die Kunigundenkapelle, die mit der Geschichte der Hohenloher verbunden ist. Die Region ist auch durch ihre Verbindungen zur fränkischen Geschichte und zur Entwicklung der Region im 13. Jahrhundert geprägt.

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Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Würzburg
Seehöhe
310 m
Sources:Aub (CC0-1.0)

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