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Kuhstall
Felsentor im Elbsandsteingebirge
Der Kuhstall ist ein Felsentor in der Sächsischen Schweiz und das zweitgrößte nach dem Prebischtor. Es liegt auf dem Neuen Wildenstein, einem 337 Meter hohen Felsen, und gehört zur Gemarkung Ostrau, also zu Bad Schandau. Der Kuhstall befindet sich südöstlich des Lichtenhainer Wasserfalls und oberhalb des Kirnitzschtales bei Lichtenhain. Der Kuhstall war im frühen 19. Jahrhundert eine Hauptattraktion der Sächsischen Schweiz und eine Station des Malerwegs. August von Goethe besuchte den Ort 1819 und berichtete über die Erholungsmöglichkeiten. Seit 1824 existiert ein Berggasthaus, und die Kirnitzschtalbahn ermöglichte ab 1898 leichteren Zugang. Der Kuhstall ist Teil des Malerwegs und wird heute weiterhin stark besucht. Der Kuhstall ist 11 Meter hoch und 17 Meter breit. Ein Aussichtspunkt mit Geländer befindet sich direkt am Felsentor. Eine steile Treppe führt durch einen Felsspalt nach oben, die als Himmelsleiter bekannt ist. Am oberen Ende des Wegs liegt ein weiterer Aussichtspunkt mit Panoramablick. Oberhalb des Kuhstalls sind Reste der Burganlage über die Himmelsleiter erreichbar. Die Felsformation weist Höhlen und Überhänge auf, die legendäre Namen tragen.
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- Art
- Felsentor, Felsformation
- Ort
- Bad Schandau
- Seehöhe
- 313 m
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