📷 Image: Wikimedia Commons
Val Sinestra
kleines Nebental des Unterengadins, Schweiz
Das Val Sinestra ist ein kleines Nebental des Unterengadins im Kanton Graubünden. Es liegt südlich von Ramosch und mündet 8 km talabwärts vom Zentrum Scuol. Die rechte Talseite gehört zur Gemeinde Scuol, während das Dorf Vnà und die Siedlung Griosch zur Gemeinde Valsot gehören. Die Grenze zwischen den Gemeinden verläuft entlang des Flusses Brancla. Das Kurhaus Val Sinestra liegt etwa 2,5 km nördlich des ehemaligen Kurhauses auf der rechten Talseite. Das Tal ist vor allem für seine Mineralquellen bekannt, die seit dem 10. Jahrhundert genutzt wurden. Im 19. Jahrhundert entstanden erste Kurhäuser, wobei das heutige Kurhaus 1912 gebaut wurde. Das Wasser Aua Forta wurde für die Linderung von Nervenleiden, Blutarmut und Rheuma beworben. Mitte der 1970er-Jahre wurde das Kurhaus geschlossen, heute dient es als Hotel. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort „sinister“ ab und bezeichnet die linke Talseite des Unterengadins. Das Val Sinestra bietet Wanderungen durch das Tal und Ausblicke auf die umliegenden Bergketten. Die Fahrstrassen aus Sent und Vnà führen ins Tal, und im Sommer verkehrt ein Postauto ab Scuol. Die Gemeinden Scuol und Valsot sind mit dem Tal verbunden, und das Tal selbst ist von dichter Waldung umgeben. Die Siedlungen Vnà und Griosch liegen an der Talsohle und sind Teil der lokalen Landschaft.
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- Art
- Tal
- Ort
- Kanton Graubünden
- Seehöhe
- 1467 m
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