📷 Image: Wikimedia Commons
Karlskirche
Kirchengebäude in Kassel
Die Karlskirche in Kassel ist eine barocke protestantische Kirche in der Innenstadt. Sie wurde 1710 eingeweiht und diente der Kasseler Hugenotten-Gemeinde als Kultort. Das oktogonale Gebäude liegt an der Frankfurter Straße, im ehemaligen Zentrum der Oberneustadt. Nach starken Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Die Kirche wurde 1698 durch Landgraf Karl gestiftet und 1710 eingeweiht. 1867 fand der letzte Gottesdienst in französischer Sprache statt. 1943 wurden die Kuppel und die Inneneinrichtung durch Bombenangriffe zerstört. 1957 wurde die Kirche als vereinfachter Baukörper wieder genutzt. 2020 wurde der Marmorfußboden erneuert, und die Empore wurde vergrößert, um Räume für Toiletten, eine Küche und einen Aufzug zu schaffen. Die Kirche verfügt über ein Carillon mit 47 Glocken, das 1957 eingeweiht wurde und seit 1989/1995 erweitert wurde. Das Gebäude hat eine langgezogene Achtecksform mit Strebepfeilern an den Ecken. Die ursprüngliche Fassade und die Kuppel wurden nach dem Krieg nicht rekonstruiert. Im Inneren gab es ursprünglich keine Emporen, die erst 1730 und 1874 hinzugefügt wurden.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Kassel
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Paul du Ry
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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