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Greppin
Ortsteil von Bitterfeld-Wolfen
Greppin ist ein Ortsteil der Stadt Bitterfeld-Wolfen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Der Stadtteil liegt südwestlich der Mulde und grenzt an die Stadtteile Wolfen und Bitterfeld. Zu Greppin gehören die Ansiedlungen Gagfah-Siedlung und Wachtendorf. Der Ort wurde erstmals 1390 urkundlich erwähnt und gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Bitterfeld. 1816 kam er zum Landkreis Bitterfeld, der bis 1952 bestand. 1990 wurde der Landkreis wiedereingerichtet und 2007 in den Landkreis Anhalt-Bitterfeld aufgelöst. Greppin war bis 1932 ein wichtiger Standort für die Braunkohle- und Tonförderung. 1872 gründete man die Greppiner Werke, die hochwertige Klinkersteine produzierten und für Gebäude wie den Anhalter Bahnhof in Berlin verwendet wurden. 1896 entstand ein Farbenwerk der Agfa mit 944 Mitarbeitern. 1932 begann die Deponierung giftiger Abfälle im Tagebaurestloch, das unter dem Namen Silbersee bekannt wurde. 2007 wurde Greppin in die Stadt Bitterfeld-Wolfen eingegliedert. In Greppin gibt es eine evangelische und eine katholische Kirche, sowie ein Tiergehege an der Muldenaue. Auf dem Ortsfriedhof ist ein Sammelgrab für Zwangsarbeiter aus dem Zweiten Weltkrieg vorhanden. Das ehemalige Maschinenhaus wurde zum Wohnhaus umgebaut. Die Umwelt ist stark belastet, besonders das Grundwasser, das bis heute Schadstoffe enthält. Die Bahnstrecke Dessau–Bitterfeld–Leipzig verläuft durch den Ort, und es gibt mehrere Buslinien.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Bitterfeld-Wolfen
- Seehöhe
- 77 m
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