Jablunkov Pass

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Jablunkov Pass

Bergpaß in den Beskiden

Der Jablunkapass ist ein Gebirgspass im Jablunkauer Bergland der Beskiden, auf tschechischem Territorium nahe der Gemeinde Mosty u Jablunkova. Er liegt im Dreiländereck Tschechien-Slowakei-Polen und hat eine Höhe von 553 m n.m. Der Pass trennt die Mährisch-Schlesischen Beskiden im Westen von den Schlesischen Beskiden im Osten und ist Teil der europäischen Hauptwasserscheide zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee. Die Straße E 75 verbindet Žilina mit Český Těšín, und die Bahnstrecke Žilina–Bohumín verläuft durch einen 612 Meter langen Tunnel. Der Jablunkapass war im Mittelalter ein wichtiger Handelsweg, die sogenannte Kupferstraße, über den Kupfer aus Ungarn nach Schlesien transportiert wurde. Im 16. Jahrhundert wurden Befestigungsarbeiten durchgeführt, und 1578 wurde eine Schanze errichtet, die im Dreißigjährigen Krieg militärisch bedeutsam wurde. 1625 wurde sie von von Mansfeld erobert. In der Nacht vom 25. auf den 26. August 1939 kam es zu Kriegshandlungen, als deutsche Truppen versuchten, den Pass zu besetzen. 1939 zündeten polnische Truppen Sprengsätze in den Tunneln, was zu einem Einsturz führte. Vor Ort erwartet man die Jablunker Schanzen, eine Gruppe aus vier Schanzen, darunter die Große Schanze, die Alte Schanze, die Kleine Schanze und die Ochsenschanze. Erhalten sind Graben- und Wallanlagen sowie eine Kapelle aus dem Jahr 1829. Zudem gibt es zwei Eisenbahntunnel, die 1870 und 1914–1917 gebaut wurden. Die Umgebung um den Pass ist geprägt von den Beskiden und dem Dreiländereck.

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Art
Gebirgspass
Ort
Mosty u Jablunkova
Seehöhe
553 m

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