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Trains to Life – Trains to Death
Skulptur in Berlin am Bahnhof Friedrichstraße
Das Denkmal „Züge in das Leben – Züge in den Tod“ steht am Bahnhof Berlin Friedrichstraße und erinnert an die Kinder, die 1938–1939 mit dem Kindertransport in Sicherheit gebracht wurden. Es zeigt zwei Kindergruppen, zerbrochene Koffer und ein Gleis, das den Tod und das Leben symbolisiert. Die Skulptur wurde von Frank Meisler und Lisa Sophie Bechner gemeinsam mit der Kindertransport Organisation Deutschland e. V. geschaffen und ist Teil einer Reihe von Denkmalen zur Kindertransporthistorie. Das Denkmal erinnert an die 1,5 Millionen jüdischen Kinder, die im Holocaust starben, sowie an andere Kinder, die den NS-Terror überlebten. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs reisten fast 10.000 Kinder über die Niederlande nach Großbritannien. Das britische Parlament entschied am 21. November 1938 über die Aufnahme der Kinder, und Belgien folgte am nächsten Tag mit einer Entscheidung für 1.000 Kinder. Die Skulptur wurde 2008 eingeweiht und wurde von der Berliner Polizei aufgestellt. Die Skulptur ist Teil einer Reihe von Denkmalen, die an verschiedenen Bahnhöfen in Europa stehen, wie in London, Hamburg, Danzig und Hoek van Holland. Sie zeigen Gemeinsamkeiten und unterschiedliche gestalterische Details. Die Skulpturengruppen wurden von Frank Meisler entworfen und sind zu einer europäischen Route der Kindertransporte geworden. Sie erinnern an die Kinder, die durch den Kindertransport gerettet wurden, und an diejenigen, die den Holocaust nicht überlebten.
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- Art
- Skulptur, Plastik, Monument
- Ort
- Bezirk Mitte
- Erbaut
- 2008
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