Rheumazentrum Ruhrgebiet
Bad für rheumatische Erkrankungen in Herne-Wanne
Das Sol- und Thermalbad Wilhelmsquelle war ein Heilbad in Herne-Wanne, das aus einer thermalsoleführenden Kluft entstand, die 1891 von Bergleuten entdeckt wurde. Die Sole wurde in 606 Metern Tiefe gefördert und erreichte Temperaturen zwischen 28 °C und 42 °C. Die Badeanstalt wurde 1894 eröffnet und wuchs bis 1901 auf 47 Badezellen. 1918 versiegte die Quelle, doch 1920 übernahm die Gemeinde Wanne das Betriebsrecht. Nach Bombenangriffen 1944/45 wurde das Bad 1949 wiedereröffnet. Das Bad war bis 1981 ein zentraler Kurort mit über 35.000 Bädern pro Jahr, hauptsächlich für Bergleute. 1987 wurde es kirchlich übernommen und 2014 in ein Rheumazentrum umgewandelt. Das heutige Rheumazentrum Ruhrgebiet hat 130 Betten und behandelt jährlich 10.000 Patienten. Es liegt an der Claudiusstraße und gehört zur St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr. Der Neubau wurde von Krampe Schmidt Architekten entworfen. Das Rheumazentrum ist ein Fachkrankenhaus mit spezialisierten Einrichtungen für rheumatische Erkrankungen. Die Bäder und Therapien nutzen Sole aus der Zeche Pluto, bis die Wasserhaltung 1981 verändert wurde. Die Stadtwerke Herne liefern seitdem Sole aus Oberhausen. Die Bäder und Räume sind für die Behandlung von Patienten konzipiert, mit Fokus auf medizinische Versorgung und Rehabilitation. Die Umgebung umfasst die Stadt Herne und die Region des Ruhrgebiets.
Opening hours and admission prices change with the season and are therefore not part of this text. Current details from the operator
- Art
- Thermalbad, Solbad
- Ort
- Stadtbezirk Wanne
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